Drachenbaum

Dracaena marginata

Tafel 104Dracaena marginata

„Drachenbaum“Familie/Gruppe: BĂ€ume & GroßgrĂŒn — Register-Nr. 104

Der Drachenbaum bildet an schlanken, im Alter verholzenden StĂ€mmen bĂŒschelige Schöpfe aus schmalen, rot gerandeten BlĂ€ttern, die ihm eine grafische, fast palmenartige Silhouette verleihen. UrsprĂŒnglich von Madagaskar stammend, wĂ€chst er dort deutlich langsamer als die meisten anderen ZimmerbĂ€ume, was ihn zu einer besonders langlebigen Pflanze macht. Sein Name geht auf den rötlichen Harzsaft zurĂŒck, der beim Anschneiden austritt und traditionell als „Drachenblut“ bezeichnet wurde. Durch gezieltes Kappen der Triebspitzen lĂ€sst er sich gut verzweigen und in Form bringen. Wegen seines geringen Platzbedarfs und seiner GenĂŒgsamkeit gehört er zu den beliebtesten kleineren ZimmerbĂ€umen fĂŒr Wohnungen.

Licht Hell bis halbschattig
Wasser MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 18–24 °C
ToxizitĂ€t FĂŒr Haustiere giftig
Wuchshöhe 150–200 cm
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Drachenbaum“ (Dracaena marginata) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Der Drachenbaum ist bei der Lichtfrage angenehm unkompliziert und wĂ€chst sowohl an hellen als auch etwas schattigeren PlĂ€tzen. Direkte pralle Sonne sollte er aber nicht ĂŒber Stunden abbekommen, sonst können die schmalen BlĂ€tter ausbleichen.

Gießen und WasserqualitĂ€t

Zwischen den Wassergaben darf die Erde ruhig antrocknen. Etwas ungewöhnlich fĂŒr eine Zimmerpflanze: Der Drachenbaum reagiert empfindlich auf Fluorid, das in manchem Leitungswasser enthalten ist, und bekommt davon gerne braune Blattspitzen. Wer das beobachtet, kann es mit abgestandenem oder gefiltertem Wasser versuchen.

DĂŒngen und Umtopfen

Von MĂ€rz bis September reicht eine DĂŒngergabe alle vier Wochen. Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre, wobei der Drachenbaum auch mit einem etwas zu kleinen Topf gut zurechtkommt.

Form und RĂŒckschnitt

Wird die Triebspitze gekappt, verzweigt sich der Drachenbaum darunter meist zuverlĂ€ssig und bildet mehrere neue Triebe – so lĂ€sst er sich gut in eine buschigere Form bringen. Die Schnittstelle verheilt in der Regel problemlos von selbst.

Giftigkeit

FĂŒr Katzen und Hunde ist der Drachenbaum giftig, enthaltene Saponine können bei Verzehr zu Erbrechen und Übelkeit fĂŒhren. FĂŒr Menschen gilt er dagegen als weit weniger bedenklich.

Herkunft

UrsprĂŒnglich stammt der Drachenbaum von Madagaskar, wo er deutlich langsamer wĂ€chst als viele andere ZimmerbĂ€ume und dabei ĂŒber Jahrzehnte hinweg an Statur gewinnt. Sein Name geht auf den rötlichen Harzsaft zurĂŒck, der beim Anschneiden austritt und frĂŒher als „Drachenblut“ bezeichnet wurde.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Drachenbaum
Ø BĂ€ume & GroßgrĂŒn

Kommentare, Fragen & Anregungen

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HĂ€ufig gestellte Fragen zu Drachenbaum

Wie oft muss ich Drachenbaum gießen?

MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen

Wie viel Licht braucht Drachenbaum?

Hell bis halbschattig

Ist Drachenbaum giftig fĂŒr Katzen und Hunde?

FĂŒr Haustiere giftig

Wie groß wird Drachenbaum in der Zimmerkultur?

In der Regel 150–200 cm.

Ist Drachenbaum fĂŒr AnfĂ€nger geeignet?

Der Schwierigkeitsgrad wird als „AnfĂ€nger“ eingeschĂ€tzt.

Wie vermehre ich Drachenbaum?

Meist ĂŒber Kopfstecklinge im FrĂŒhjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch ĂŒber Luftableger bei grĂ¶ĂŸeren Pflanzen.

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „BĂ€ume & GroßgrĂŒn“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Meist ĂŒber Kopfstecklinge im FrĂŒhjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch ĂŒber Luftableger bei grĂ¶ĂŸeren Pflanzen.

HĂ€ufige Probleme

Blattfall ist hĂ€ufig eine Reaktion auf Standortwechsel oder Zugluft — nach einer Eingewöhnungszeit meist unbedenklich.

Umtopfen & Substrat

Alle 2 Jahre im FrĂŒhjahr, bei grĂ¶ĂŸeren Exemplaren reicht oft ein Austausch der oberen Substratschicht.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit stickstoffbetontem GrĂŒnpflanzendĂŒnger, im Winter aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel, 40–50 % — trockene Heizungsluft im Winter nach Möglichkeit ausgleichen.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen, viele ursprĂŒnglich als große WaldbĂ€ume.

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