Efeutute

Epipremnum aureum

Tafel 05Epipremnum aureum

„Efeutute“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 005

Die Efeutute gilt zu Recht als eine der genĂŒgsamsten Zimmerpflanzen ĂŒberhaupt und wird deshalb oft als erste Pflanze fĂŒr Einsteiger empfohlen. Ihre herzförmigen, goldgelb marmorierten BlĂ€tter sitzen an biegsamen Trieben, die im Laufe der Zeit mehrere Meter lang werden können. In ihrer Heimat auf den Salomonen klettert sie an BĂ€umen empor und bildet dabei deutlich grĂ¶ĂŸere, gelappte BlĂ€tter als im Zimmer. Sie vertrĂ€gt nahezu jeden Lichtstandort, von hell bis schattig, und kommt auch mit unregelmĂ€ĂŸigem Gießen gut zurecht. Wegen ihrer Robustheit taucht sie regelmĂ€ĂŸig in Studien zur Verbesserung des Raumklimas auf.

Licht Hell bis schattig, sehr tolerant
Wasser MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen
Temperatur 18–27 °C
ToxizitÀt Giftig
Wuchshöhe 100–200 cm, rankend
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Efeutute“ (Epipremnum aureum) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Bei kaum einer anderen Pflanze ist die Standortfrage so entspannt wie bei der Efeutute. Sie wĂ€chst an einem hellen Fenster genauso wie ein paar Meter weiter im Raum, wo es schon deutlich dunkler ist. Einzig sehr dunkle Ecken lĂ€sst sie spĂŒren – dann werden die BlĂ€tter kleiner und die schöne gelb-grĂŒne Musterung verblasst zunehmend zu einheitlichem GrĂŒn.

Gießen

Zwischen zwei Wassergaben darf die Erde ruhig antrocknen, ein bisschen NachlĂ€ssigkeit steckt sie locker weg. HĂ€ufiger falsch gemacht wird eher das Gegenteil: Steht sie dauerhaft im Nassen, faulen die Wurzeln recht schnell, und die BlĂ€tter werden schlaff und gelb, statt wie erwartet knackig grĂŒn zu bleiben.

Rankhilfe und Wuchsform

Ob hĂ€ngend in einer Ampel oder kletternd an einer Moosstange – die Efeutute macht beides mit. An einer Kletterhilfe werden die BlĂ€tter mit der Zeit spĂŒrbar grĂ¶ĂŸer, weil die Pflanze dann in eine Art Erwachsenenform ĂŒbergeht. Ohne StĂŒtze bleibt sie im typischen kleinblĂ€ttrigen HĂ€nge-Look.

Vermehrung

Ein Trieb mit ein paar BlĂ€ttern, ins Wasserglas gestellt, reicht meistens schon aus – nach zwei bis drei Wochen zeigen sich die ersten weißen WurzelansĂ€tze an den Knoten. Sobald die Wurzeln ein paar Zentimeter lang sind, kann in Erde umgetopft werden.

Giftigkeit

Der Pflanzensaft der Efeutute enthĂ€lt Calciumoxalat und ist bei Verzehr giftig, sowohl fĂŒr Menschen als auch fĂŒr Katzen und Hunde. Ein Biss löst meist brennende Schmerzen im Mund aus, weshalb Tierhalter sie besser außer Reichweite hĂ€ngen sollten.

Warum sie so beliebt ist

Kaum eine Zimmerpflanze taucht so hĂ€ufig in Empfehlungslisten fĂŒr Einsteiger auf wie die Efeutute – und das zu Recht. Sie verzeiht fast jeden Pflegefehler, wĂ€chst zĂŒgig nach und lĂ€sst sich beliebig oft ĂŒber Stecklinge vermehren, wodurch aus einer Pflanze schnell mehrere werden.

Pflegecheck fĂŒr Efeutute

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Efeutute
Ø Aroide

Kommentare, Fragen & Anregungen

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HĂ€ufig gestellte Fragen zu Efeutute

Wie oft muss ich Efeutute gießen?

MĂ€ĂŸig, antrocknen lassen

Wie viel Licht braucht Efeutute?

Hell bis schattig, sehr tolerant

Ist Efeutute giftig fĂŒr Katzen und Hunde?

Giftig

Wie groß wird Efeutute in der Zimmerkultur?

In der Regel 100–200 cm, rankend.

Ist Efeutute fĂŒr AnfĂ€nger geeignet?

Der Schwierigkeitsgrad wird als „AnfĂ€nger“ eingeschĂ€tzt.

Wie vermehre ich Efeutute?

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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