Epipremnum aureum
âEfeututeâFamilie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) â Register-Nr. 005
Die Efeutute gilt zu Recht als eine der genĂŒgsamsten Zimmerpflanzen ĂŒberhaupt und wird deshalb oft als erste Pflanze fĂŒr Einsteiger empfohlen. Ihre herzförmigen, goldgelb marmorierten BlĂ€tter sitzen an biegsamen Trieben, die im Laufe der Zeit mehrere Meter lang werden können. In ihrer Heimat auf den Salomonen klettert sie an BĂ€umen empor und bildet dabei deutlich gröĂere, gelappte BlĂ€tter als im Zimmer. Sie vertrĂ€gt nahezu jeden Lichtstandort, von hell bis schattig, und kommt auch mit unregelmĂ€Ăigem GieĂen gut zurecht. Wegen ihrer Robustheit taucht sie regelmĂ€Ăig in Studien zur Verbesserung des Raumklimas auf.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âEfeututeâ (Epipremnum aureum) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Bei kaum einer anderen Pflanze ist die Standortfrage so entspannt wie bei der Efeutute. Sie wĂ€chst an einem hellen Fenster genauso wie ein paar Meter weiter im Raum, wo es schon deutlich dunkler ist. Einzig sehr dunkle Ecken lĂ€sst sie spĂŒren â dann werden die BlĂ€tter kleiner und die schöne gelb-grĂŒne Musterung verblasst zunehmend zu einheitlichem GrĂŒn.
Zwischen zwei Wassergaben darf die Erde ruhig antrocknen, ein bisschen NachlĂ€ssigkeit steckt sie locker weg. HĂ€ufiger falsch gemacht wird eher das Gegenteil: Steht sie dauerhaft im Nassen, faulen die Wurzeln recht schnell, und die BlĂ€tter werden schlaff und gelb, statt wie erwartet knackig grĂŒn zu bleiben.
Ob hĂ€ngend in einer Ampel oder kletternd an einer Moosstange â die Efeutute macht beides mit. An einer Kletterhilfe werden die BlĂ€tter mit der Zeit spĂŒrbar gröĂer, weil die Pflanze dann in eine Art Erwachsenenform ĂŒbergeht. Ohne StĂŒtze bleibt sie im typischen kleinblĂ€ttrigen HĂ€nge-Look.
Ein Trieb mit ein paar BlĂ€ttern, ins Wasserglas gestellt, reicht meistens schon aus â nach zwei bis drei Wochen zeigen sich die ersten weiĂen WurzelansĂ€tze an den Knoten. Sobald die Wurzeln ein paar Zentimeter lang sind, kann in Erde umgetopft werden.
Der Pflanzensaft der Efeutute enthĂ€lt Calciumoxalat und ist bei Verzehr giftig, sowohl fĂŒr Menschen als auch fĂŒr Katzen und Hunde. Ein Biss löst meist brennende Schmerzen im Mund aus, weshalb Tierhalter sie besser auĂer Reichweite hĂ€ngen sollten.
Kaum eine Zimmerpflanze taucht so hĂ€ufig in Empfehlungslisten fĂŒr Einsteiger auf wie die Efeutute â und das zu Recht. Sie verzeiht fast jeden Pflegefehler, wĂ€chst zĂŒgig nach und lĂ€sst sich beliebig oft ĂŒber Stecklinge vermehren, wodurch aus einer Pflanze schnell mehrere werden.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
â Monat anklicken
MĂ€Ăig, antrocknen lassen
Hell bis schattig, sehr tolerant
Giftig
In der Regel 100â200 cm, rankend.
Der Schwierigkeitsgrad wird als âAnfĂ€ngerâ eingeschĂ€tzt.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âAroide (AronstabgewĂ€chse)â allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.
Alle 1â2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.
Hoch, 50â60 % ideal â gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.
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