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Adiantum raddianum
âFrauenhaarfarnâFamilie/Gruppe: Farne â Register-Nr. 067
Der Frauenhaarfarn gehört mit seinen hauchdĂŒnnen, dunklen Stielen und den filigranen, fĂ€cherartigen BlĂ€ttchen zu den zartesten und zugleich anspruchsvollsten Farnen fĂŒr die Zimmerkultur. UrsprĂŒnglich aus den feuchten WĂ€ldern SĂŒdamerikas stammend, vertrĂ€gt er auch kurzzeitiges Austrocknen des Substrats kaum, ohne sichtbaren Schaden zu nehmen. Sein Name geht auf die haarfeinen, dunklen Blattstiele zurĂŒck, die traditionell mit Frauenhaar verglichen wurden. Wegen seiner hohen AnsprĂŒche an Luftfeuchtigkeit gedeiht er besonders gut in Badezimmern oder unter Glashauben. Erfahrene Farnliebhaber schĂ€tzen ihn trotz seiner Empfindlichkeit wegen seines besonders eleganten, filigranen Erscheinungsbilds.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âFrauenhaarfarnâ (Adiantum raddianum) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âFarneâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Horstbildende Arten lassen sich beim Umtopfen teilen; manche bilden auch Ableger an AuslÀufern, die abgetrennt werden können.
Braune, trockene Wedelspitzen sind fast immer ein Zeichen fĂŒr zu geringe Luftfeuchtigkeit. StaunĂ€sse fĂŒhrt schnell zu WurzelfĂ€ule.
JĂ€hrlich im FrĂŒhjahr, da Farne recht schnell durchwurzeln. Torffreies, humusreiches Substrat, das Feuchtigkeit gut hĂ€lt.
MĂ€rz bis September alle 4â6 Wochen schwach dosiert â Farne reagieren empfindlich auf zu viel DĂŒnger.
Sehr hoch, mindestens 60 % â Badezimmer oder Luftbefeuchter sind ideal.
Feuchte, schattige WĂ€lder gemĂ€Ăigter und tropischer Klimazonen.
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