Elefantenfuß

Beaucarnea recurvata

Tafel 109Beaucarnea recurvata

„Elefantenfuß“Familie/Gruppe: Bäume & Großgrün — Register-Nr. 109

Der Elefantenfuß trägt seinen Namen wegen seines auffällig verdickten, an einen Elefantenfuß erinnernden Stammfußes, in dem er große Mengen Wasser speichert. Ursprünglich aus den trockenen Regionen Mexikos stammend, ist er perfekt an lange Dürreperioden angepasst und zählt damit zu den genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt. Aus dem verdickten Stammfuß wachsen lange, schmale, leicht gebogene Blätter, die einen fast schopfartigen Blattschopf bilden. Er wächst extrem langsam, wird dafür aber unter guten Bedingungen sehr alt und kann über Jahrzehnte im gleichen Topf verbleiben. Wegen seiner minimalen Pflegeansprüche gehört er zu den unkompliziertesten und langlebigsten Zimmerpflanzen für vergessliche Halter.

Licht Hell bis sonnig
Wasser Sehr sparsam, Wasser im Stammfuß gespeichert
Temperatur 15–24 °C
Toxizität Unbedenklich
Wuchshöhe 100–150 cm
Schwierigkeitsgrad Anfänger

Allgemeiner Richtwert für „Elefantenfuß“ (Beaucarnea recurvata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Der Elefantenfuß mag es hell bis sonnig und verträgt auch längere direkte Sonneneinstrahlung gut. An zu dunklen Standorten wächst er zwar weiter, aber die Blätter werden schlaffer und weniger straff als gewohnt.

Gießen

Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett durchtrocknen, im Zweifel darf man ruhig noch ein paar Tage länger warten. Der namensgebende, verdickte Stammfuß speichert erstaunliche Mengen Wasser, weshalb der Elefantenfuß zu den genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt zählt.

Düngen

Gedüngt wird sparsam, während der Wachstumszeit reicht eine schwache Gabe alle sechs bis acht Wochen. Im Winter kann komplett darauf verzichtet werden.

Wachstum und Umtopfen

Der Elefantenfuß wächst extrem langsam, dafür wird er aber auch sehr alt und kann über Jahrzehnte im selben Topf verbleiben. Umgetopft werden muss er entsprechend selten, meist erst, wenn der Stammfuß den Topfrand sichtbar sprengt.

Warum er so oft vernachlässigt werden darf

Kaum eine andere Zimmerpflanze verzeiht so viel vergessenes Gießen wie der Elefantenfuß. Wer im Urlaub war oder eine Zeit lang wenig Zeit für die Pflanzenpflege hatte, findet ihn danach meist völlig unbeeindruckt vor – ein Umstand, der ihn zu einer beliebten Wahl für vielbeschäftigte Halter macht.

Herkunft

Ursprünglich stammt der Elefantenfuß aus den trockenen Regionen Mexikos, wo er lange Dürreperioden überstehen muss. Sein deutscher wie auch sein botanischer Beiname (recurvata, „zurückgebogen“, bezogen auf die überhängenden Blätter) beschreiben sein auffälliges Erscheinungsbild recht treffend.

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser Größe Pflege
Elefantenfuß
Ø Bäume & Großgrün

Kommentare, Fragen & Anregungen

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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Bäume & Großgrün“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.

Vermehrung

Meist über Kopfstecklinge im Frühjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch über Luftableger bei größeren Pflanzen.

Häufige Probleme

Blattfall ist häufig eine Reaktion auf Standortwechsel oder Zugluft — nach einer Eingewöhnungszeit meist unbedenklich.

Umtopfen & Substrat

Alle 2 Jahre im Frühjahr, bei größeren Exemplaren reicht oft ein Austausch der oberen Substratschicht.

Düngen

März bis September alle 4 Wochen mit stickstoffbetontem Grünpflanzendünger, im Winter aussetzen.

Luftfeuchtigkeit

Mittel, 40–50 % — trockene Heizungsluft im Winter nach Möglichkeit ausgleichen.

Herkunft

Tropische und subtropische Regionen, viele ursprünglich als große Waldbäume.

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