Beaucarnea recurvata
„Elefantenfuß“Familie/Gruppe: Bäume & Großgrün — Register-Nr. 109
Der Elefantenfuß trägt seinen Namen wegen seines auffällig verdickten, an einen Elefantenfuß erinnernden Stammfußes, in dem er große Mengen Wasser speichert. Ursprünglich aus den trockenen Regionen Mexikos stammend, ist er perfekt an lange Dürreperioden angepasst und zählt damit zu den genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt. Aus dem verdickten Stammfuß wachsen lange, schmale, leicht gebogene Blätter, die einen fast schopfartigen Blattschopf bilden. Er wächst extrem langsam, wird dafür aber unter guten Bedingungen sehr alt und kann über Jahrzehnte im gleichen Topf verbleiben. Wegen seiner minimalen Pflegeansprüche gehört er zu den unkompliziertesten und langlebigsten Zimmerpflanzen für vergessliche Halter.
Allgemeiner Richtwert für „Elefantenfuß“ (Beaucarnea recurvata) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Der Elefantenfuß mag es hell bis sonnig und verträgt auch längere direkte Sonneneinstrahlung gut. An zu dunklen Standorten wächst er zwar weiter, aber die Blätter werden schlaffer und weniger straff als gewohnt.
Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett durchtrocknen, im Zweifel darf man ruhig noch ein paar Tage länger warten. Der namensgebende, verdickte Stammfuß speichert erstaunliche Mengen Wasser, weshalb der Elefantenfuß zu den genügsamsten Zimmerpflanzen überhaupt zählt.
Gedüngt wird sparsam, während der Wachstumszeit reicht eine schwache Gabe alle sechs bis acht Wochen. Im Winter kann komplett darauf verzichtet werden.
Der Elefantenfuß wächst extrem langsam, dafür wird er aber auch sehr alt und kann über Jahrzehnte im selben Topf verbleiben. Umgetopft werden muss er entsprechend selten, meist erst, wenn der Stammfuß den Topfrand sichtbar sprengt.
Kaum eine andere Zimmerpflanze verzeiht so viel vergessenes Gießen wie der Elefantenfuß. Wer im Urlaub war oder eine Zeit lang wenig Zeit für die Pflanzenpflege hatte, findet ihn danach meist völlig unbeeindruckt vor – ein Umstand, der ihn zu einer beliebten Wahl für vielbeschäftigte Halter macht.
Ursprünglich stammt der Elefantenfuß aus den trockenen Regionen Mexikos, wo er lange Dürreperioden überstehen muss. Sein deutscher wie auch sein botanischer Beiname (recurvata, „zurückgebogen“, bezogen auf die überhängenden Blätter) beschreiben sein auffälliges Erscheinungsbild recht treffend.
Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Bäume & Großgrün“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Meist über Kopfstecklinge im Frühjahr; manche Arten (z. B. Ficus) auch über Luftableger bei größeren Pflanzen.
Blattfall ist häufig eine Reaktion auf Standortwechsel oder Zugluft — nach einer Eingewöhnungszeit meist unbedenklich.
Alle 2 Jahre im Frühjahr, bei größeren Exemplaren reicht oft ein Austausch der oberen Substratschicht.
März bis September alle 4 Wochen mit stickstoffbetontem Grünpflanzendünger, im Winter aussetzen.
Mittel, 40–50 % — trockene Heizungsluft im Winter nach Möglichkeit ausgleichen.
Tropische und subtropische Regionen, viele ursprünglich als große Waldbäume.
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