Schlumbergera truncata
âWeihnachtskaktusâFamilie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen â Register-Nr. 031
Anders als die meisten seiner stacheligen Verwandten besitzt der Weihnachtskaktus keine Dornen und wĂ€chst stattdessen mit flachen, gezackten Triebgliedern, die aneinandergereiht wirken wie kleine Blattketten. UrsprĂŒnglich stammt er aus den BergregenwĂ€ldern Brasiliens, wo er epiphytisch auf BĂ€umen wĂ€chst statt im Boden verwurzelt zu sein. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er bei uns typischerweise um den Jahreswechsel seine leuchtenden, mehrfarbigen BlĂŒten öffnet. Die BlĂŒtezeit wird durch kĂŒrzere Tage und kĂŒhlere Temperaturen im Herbst ausgelöst, weshalb ein Standortwechsel die BlĂŒte durcheinanderbringen kann. Bei guter Pflege wird er mehrere Jahrzehnte alt und blĂŒht zuverlĂ€ssig jeden Winter erneut.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âWeihnachtskaktusâ (Schlumbergera truncata) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Ein heller Platz ohne direkte pralle Sonne passt dem Weihnachtskaktus am besten. Anders als sein Name vermuten lĂ€sst, handelt es sich botanisch nicht um einen klassischen WĂŒstenkaktus, sondern um eine Pflanze aus feuchteren, schattigeren WĂ€ldern â entsprechend vertrĂ€gt er Sonne schlechter als man zunĂ€chst annehmen könnte.
WĂ€hrend der Wachstumszeit wird mĂ€Ăig, aber regelmĂ€Ăig gegossen. Sobald sich Knospen bilden und die BlĂŒtezeit nĂ€her rĂŒckt, darf die Erde etwas gleichmĂ€Ăiger feucht gehalten werden als sonst, komplette Trockenheit wĂ€hrend der BlĂŒte lĂ€sst Knospen gerne abfallen.
Damit der Weihnachtskaktus zuverlĂ€ssig um den Jahreswechsel blĂŒht, braucht er im Herbst kĂŒrzere Tage und etwas kĂŒhlere Temperaturen um die 15 Grad â am besten an einem Ort ohne kĂŒnstliches Licht am Abend. Ein zu warmer, dauerhaft beleuchteter Standort kann die BlĂŒte verzögern oder ganz ausbleiben lassen.
Von FrĂŒhjahr bis Herbst reicht eine DĂŒngergabe alle vier Wochen. Kurz vor und wĂ€hrend der BlĂŒtezeit kann man auf einen speziellen Kalium-betonten BlĂŒhpflanzendĂŒnger umsteigen.
Einzelne, aus mehreren Gliedern bestehende TriebstĂŒcke lassen sich leicht abtrennen und nach kurzem Antrocknen der Schnittstelle in Erde stecken. Sie bewurzeln meist zuverlĂ€ssig und ohne groĂen Aufwand.
UrsprĂŒnglich stammt der Weihnachtskaktus aus den BergregenwĂ€ldern Brasiliens, wo er epiphytisch auf BĂ€umen wĂ€chst statt im Erdboden verwurzelt zu sein. Bei guter Pflege kann er mehrere Jahrzehnte alt werden und blĂŒht dann zuverlĂ€ssig Jahr fĂŒr Jahr zur selben Zeit wieder.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âSukkulenten & Kakteenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen â sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches GieĂen.
HĂ€ufigste Ursache fĂŒr Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende BlĂ€tter oder WurzelfĂ€ule. SchildlĂ€use können vorkommen.
Nur bei Bedarf, meist alle 2â3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil fĂŒr gute Drainage.
April bis August monatlich schwach dosiert mit KakteendĂŒnger, ab Herbst nicht mehr dĂŒngen.
Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.
Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.
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