Zamioculcas zamiifolia
„Glücksfeder“Familie/Gruppe: Aroide (Aronstabgewächse) — Register-Nr. 013
Die Glücksfeder verdankt ihre außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit unterirdischen Rhizomknollen, in denen sie große Mengen Wasser speichert — ein Umstand, der ihr wochenlange Trockenheit ohne Schaden ermöglicht. In ihrer ostafrikanischen Heimat wächst sie in Trockensavannen, wo sie sich genau an solche Bedingungen angepasst hat. Die glänzenden, gefiederten Blätter erinnern an eine Zykadee, weshalb sie gelegentlich mit dieser urzeitlichen Pflanzengruppe verwechselt wird. Wegen ihrer Genügsamkeit gilt sie als nahezu unverwüstliche Büropflanze, die auch in dunkleren Ecken noch zurechtkommt. Der größte Pflegefehler ist paradoxerweise zu häufiges Gießen, das die Rhizome schneller schädigt als zu seltenes.
Allgemeiner Richtwert für „Glücksfeder“ (Zamioculcas zamiifolia) — kein Ersatz für eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Kaum eine Zimmerpflanze ist beim Licht so gleichgültig wie die Glücksfeder. Ob heller Fensterplatz oder schattige Zimmerecke, sie wächst praktisch überall – nur eben unterschiedlich schnell. Je dunkler der Standort, desto langsamer legt sie zu, aber sie gibt deshalb nicht auf.
Wer eine Glücksfeder umbringen will, muss vor allem eins tun: zu oft gießen. Ihre dicken Rhizome unter der Erde speichern Wasser wie kleine Vorratskammern, weshalb sie wochenlange Trockenheit locker übersteht. Bevor wieder gegossen wird, sollte die Erde komplett durchgetrocknet sein.
Gedüngt wird selten und sparsam – während der Wachstumszeit reicht eine schwach dosierte Gabe alle sechs bis acht Wochen völlig aus. Im Winter kann man ganz darauf verzichten.
Am gängigsten ist die Vermehrung über einzelne Fiederblättchen, die man abtrennt und in feuchtes Substrat steckt. Das dauert allerdings seine Zeit – oft mehrere Monate, bis sich am unteren Ende ein winziges neues Rhizom bildet. Schneller geht es beim Umtopfen, wenn sich der Wurzelballen teilen lässt.
Der Pflanzensaft der Glücksfeder ist giftig und kann bei Kontakt mit Haut oder Augen zu Reizungen führen. Da sie in nahezu jedem Haushalt problemlos wächst, lohnt es sich besonders bei Kindern oder Haustieren, einen Platz zu wählen, an dem nicht dran geknabbert werden kann.
Ursprünglich stammt die Glücksfeder aus den Trockengebieten Ostafrikas, wo sie lange Dürreperioden überstehen muss – genau diese Anpassung macht sie im Zimmer zu einer der genügsamsten Pflanzen überhaupt. Wer im Urlaub war und die Bewässerung vergessen hat, findet sie danach meistens völlig unbeeindruckt vor.
Interaktive Werkzeuge — probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
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Sparsam, austrocknen lassen
Hell bis schattig
Giftig
In der Regel 60–90 cm.
Der Schwierigkeitsgrad wird als „Anfänger“ eingeschätzt.
Die meisten Arten lassen sich einfach über Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Die folgenden Angaben gelten für die Pflanzenfamilie „Aroide (Aronstabgewächse)“ allgemein, nicht ausschließlich für diese Art.
Die meisten Arten lassen sich einfach über Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.
Gelbe Blätter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und Wollläuse treten gelegentlich auf.
Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfüllen. Lockeres, durchlässiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.
März bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten Flüssigdünger, im Winter pausieren.
Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprühen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.
Tropische Regenwälder Mittel- und Südamerikas sowie Südostasiens.
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