Einblatt

Spathiphyllum wallisii

Tafel 14Spathiphyllum wallisii

„Einblatt“Familie/Gruppe: Aroide (AronstabgewĂ€chse) — Register-Nr. 014

Das Einblatt zeigt besonders deutlich, wenn ihm Wasser fehlt: Die BlĂ€tter lassen dann sichtbar die Köpfe hĂ€ngen, richten sich nach dem Gießen aber meist innerhalb weniger Stunden wieder auf. Namensgebend ist die einzelne weiße Hochblatt-HĂŒlle, die den kolbenförmigen BlĂŒtenstand umgibt und bei guter Pflege fast das ganze Jahr ĂŒber nachwĂ€chst. In den tropischen WĂ€ldern Mittel- und SĂŒdamerikas wĂ€chst es am schattigen Waldboden, was seine Vorliebe fĂŒr indirektes Licht erklĂ€rt. Als eine der wenigen Zimmerpflanzen blĂŒht es zuverlĂ€ssig auch bei mĂ€ĂŸigen LichtverhĂ€ltnissen, was es zu einer beliebten Wahl fĂŒr BĂŒros macht. Dank seiner klaren Signale bei Wassermangel gilt es als besonders anfĂ€ngerfreundlich.

Licht Halbschatten bis hell
Wasser GleichmĂ€ĂŸig feucht halten
Temperatur 18–24 °C
ToxizitÀt Giftig
Wuchshöhe 40–60 cm
Schwierigkeitsgrad AnfÀnger

Allgemeiner Richtwert fĂŒr „Einblatt“ (Spathiphyllum wallisii) — kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.

Standort & Licht

Ein halbschattiger bis heller Platz ohne direkte Sonne passt dem Einblatt am besten. Direkte Sonneneinstrahlung sorgt schnell fĂŒr ausgeblichene oder verbrannte BlĂ€tter, wĂ€hrend zu dunkle Standorte die BlĂŒte praktisch ausbleiben lassen.

Gießen

Das Einblatt zeigt Wassermangel besonders deutlich: Die BlĂ€tter lassen sichtbar die Köpfe hĂ€ngen, richten sich nach dem Gießen aber meist innerhalb weniger Stunden wieder auf. Trotzdem sollte man nicht erst warten, bis sie schlapp machen – gleichmĂ€ĂŸige Feuchtigkeit tut ihr besser als dieses Auf und Ab.

DĂŒngen

Von MĂ€rz bis September reicht eine DĂŒngergabe alle drei bis vier Wochen mit einem normalen BlĂŒhpflanzendĂŒnger. Das fördert nicht nur das Blattwachstum, sondern auch eine zuverlĂ€ssigere BlĂŒte.

Umtopfen und Vermehrung

JĂŒngere Pflanzen dĂŒrfen jĂ€hrlich in einen etwas grĂ¶ĂŸeren Topf, Ă€ltere reichen alle zwei Jahre. Beim Umtopfen lĂ€sst sich der Wurzelballen meist gut teilen, wodurch man ganz nebenbei gleich mehrere neue Pflanzen bekommt.

Giftigkeit

Alle Pflanzenteile des Einblatts enthalten Calciumoxalat-Kristalle und sind bei Verzehr giftig – fĂŒr Menschen ebenso wie fĂŒr Katzen und Hunde. Typisch sind Reizungen im Mundraum, weshalb ein Platz außerhalb der Reichweite neugieriger Haustiere sinnvoll ist.

Warum es so oft in BĂŒros steht

Das Einblatt zĂ€hlt zu den wenigen Zimmerpflanzen, die auch bei mĂ€ĂŸigem Kunstlicht noch zuverlĂ€ssig blĂŒhen, weshalb es so hĂ€ufig in BĂŒros und Fluren zu finden ist. Die weiße Hochblatt-HĂŒlle, die viele fĂŒr die eigentliche BlĂŒte halten, schĂŒtzt in Wahrheit nur den kleinen, unscheinbaren BlĂŒtenkolben in der Mitte.

Pflegecheck fĂŒr Einblatt

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Vergleich zur Kategorie

Licht Wasser GrĂ¶ĂŸe Pflege
Einblatt
Ø Aroide

Kommentare, Fragen & Anregungen

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HĂ€ufig gestellte Fragen zu Einblatt

Wie oft muss ich Einblatt gießen?

GleichmĂ€ĂŸig feucht halten

Wie viel Licht braucht Einblatt?

Halbschatten bis hell

Ist Einblatt giftig fĂŒr Katzen und Hunde?

Giftig

Wie groß wird Einblatt in der Zimmerkultur?

In der Regel 40–60 cm.

Ist Einblatt fĂŒr AnfĂ€nger geeignet?

Der Schwierigkeitsgrad wird als „AnfĂ€nger“ eingeschĂ€tzt.

Wie vermehre ich Einblatt?

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie „Aroide (AronstabgewĂ€chse)“ allgemein, nicht ausschließlich fĂŒr diese Art.

Vermehrung

Die meisten Arten lassen sich einfach ĂŒber Stecklinge mit mindestens einem Blattknoten in Wasser oder Erde vermehren.

HĂ€ufige Probleme

Gelbe BlÀtter deuten meist auf zu viel Wasser hin, braune Spitzen auf zu trockene Luft. Spinnmilben und WolllÀuse treten gelegentlich auf.

Umtopfen & Substrat

Alle 1–2 Jahre im FrĂŒhjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfĂŒllen. Lockeres, durchlĂ€ssiges Substrat mit Anteilen von Rinde oder Perlite.

DĂŒngen

MĂ€rz bis September alle 4 Wochen mit einem stickstoffbetonten FlĂŒssigdĂŒnger, im Winter pausieren.

Luftfeuchtigkeit

Hoch, 50–60 % ideal — gelegentlich besprĂŒhen oder auf ein Kiesbett mit Wasser stellen.

Herkunft

Tropische RegenwĂ€lder Mittel- und SĂŒdamerikas sowie SĂŒdostasiens.

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