Aloe vera
âEchte AloeâFamilie/Gruppe: Sukkulenten & Kakteen â Register-Nr. 025
Die Echte Aloe ist wohl die bekannteste Sukkulente ĂŒberhaupt und wird seit Jahrtausenden wegen des kĂŒhlenden Gels in ihren BlĂ€ttern kultiviert, das Ă€uĂerlich bei kleinen Hautreizungen angewendet wird. Ihre spitz zulaufenden, dickfleischigen BlĂ€tter mit den gezackten RĂ€ndern bilden eine kompakte Rosette, die ĂŒber Ableger an der Basis mit der Zeit zu kleinen Gruppen heranwĂ€chst. UrsprĂŒnglich stammt sie aus der Arabischen Halbinsel, wird heute aber weltweit in trockenen, sonnigen Regionen kultiviert. Auf der Fensterbank braucht sie vor allem viel Licht und darf zwischen den Wassergaben vollstĂ€ndig austrocknen. Roh verzehrt kann der Pflanzensaft allerdings reizend wirken, weshalb er nur Ă€uĂerlich oder in verarbeiteter Form genutzt werden sollte.
Allgemeiner Richtwert fĂŒr âEchte Aloeâ (Aloe vera) â kein Ersatz fĂŒr eine individuelle Beratung, z. B. bei Haustieren im Haushalt oder besonderen Standortbedingungen.
Die Echte Aloe braucht wirklich viel Licht, am liebsten einen sonnigen Platz direkt am Fenster. Steht sie zu dunkel, werden die BlĂ€tter dĂŒnn und knicken nach unten weg, statt kompakt aufrecht zu stehen â ein deutliches Signal, dass mehr Licht nötig wĂ€re.
Zwischen den Wassergaben sollte die Erde komplett austrocknen, das steckt die Aloe locker weg. Gegossen wird dann durchdringend, aber StaunĂ€sse im Ăbertopf ist tabu â die Wurzeln faulen sonst erstaunlich schnell.
Normale Blumenerde hÀlt zu viel Feuchtigkeit, spezielles Kakteen- oder Sukkulentensubstrat mit hohem Sandanteil passt deutlich besser. Umgetopft wird nur, wenn der Topf sichtbar zu klein wird, meist alle zwei bis drei Jahre.
Mit der Zeit bildet die Aloe an der Basis kleine Ableger, sogenannte Kindel. Sobald die ein paar Zentimeter groĂ sind und eigene Wurzeln haben, lassen sie sich vorsichtig abtrennen und separat eintopfen.
Das klare Gel im Inneren der BlĂ€tter wird traditionell Ă€uĂerlich bei kleineren Hautreizungen aufgetragen. Der direkt unter der Schale liegende gelbliche Saft ist dagegen reizend und sollte nicht mit der Haut oder gar innerlich in Kontakt kommen.
UrsprĂŒnglich stammt die Aloe vera vermutlich von der Arabischen Halbinsel, wird aber schon seit Jahrtausenden in trockenen, warmen Regionen weltweit kultiviert. Ihre Verwendung lĂ€sst sich bis ins alte Ăgypten zurĂŒckverfolgen, wo sie bereits als Heilpflanze geschĂ€tzt wurde.
Interaktive Werkzeuge â probier sie aus, die Angaben basieren auf den Steckbrief-Daten dieser Pflanze.
â Monat anklicken
Sparsam, austrocknen lassen
Hell bis sonnig
Blattgel Ă€uĂerlich genutzt, roh reizend
In der Regel 30â60 cm.
Der Schwierigkeitsgrad wird als âAnfĂ€ngerâ eingeschĂ€tzt.
Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen â sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches GieĂen.
Die folgenden Angaben gelten fĂŒr die Pflanzenfamilie âSukkulenten & Kakteenâ allgemein, nicht ausschlieĂlich fĂŒr diese Art.
Blatt- oder Kopfstecklinge einige Tage antrocknen lassen, dann auf trockenes Substrat legen â sie bewurzeln meist ohne zusĂ€tzliches GieĂen.
HĂ€ufigste Ursache fĂŒr Probleme ist zu viel Wasser: weiche, durchscheinende BlĂ€tter oder WurzelfĂ€ule. SchildlĂ€use können vorkommen.
Nur bei Bedarf, meist alle 2â3 Jahre. Spezielles Kakteen-/Sukkulentensubstrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil fĂŒr gute Drainage.
April bis August monatlich schwach dosiert mit KakteendĂŒnger, ab Herbst nicht mehr dĂŒngen.
Niedrig, normale trockene Raumluft reicht völlig aus.
Trockengebiete Afrikas, Amerikas und Madagaskars.
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